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Si noti che le date di inserimento nel diario sono in ordine inverso, si parte da quella a fondo pagina. Per andare al primo giorno del diario di Dieter clicca qui!
- Dieter Finzen
- In Mori (Stockelsdorf) bei Lübeck aufgewachsen, habe ich bereits von 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg im Füsilierregiment "Königin" Nr. 86 teilgenommen. Im August 1939 wurde ich als Veteran in die Wehrmacht eingezogen. In diesem Blog veröffentliche ich mein Kriegstagebuch.
Montag, 23. September 2013
Sonntag, 22. September 2013
22. September 1940
Sonntag. Nachmittags wird eine angeschwemmte Seemine, die am Strand unterhalb unseres Hauses liegt, von einem Wasserfahrzeug auf die See hinausgeschleppt und dort unschädlich gemacht. Abends gehe ich mit meinem Chef ins Kino. Wir sehen „Fanny Elssner“ mit Liliam Harvey.
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Freitag, 20. September 2013
20. September 1940
Über Nacht waren wieder Flugzeuge da; diesmal wurden Brandbomben geworfen. Am Vormittag brennen 5 oder 6 Häuser an der Promenade. Riesige Rauchwolken steigen auf. Es sollen auch Bomben links und rechts vom Pier, der direkt vor unserem Hause ist, in die See gefallen sein. Tag für Tag üben Soldaten mit ihren Schlauchbooten auf der See in Küstennähe; immer wieder muß die Brandung überwunden werden.
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Mittwoch, 18. September 2013
18. September 1940
Gegen 11 Uhr vormittags verlassen wir Brügge mit dem Auto und fahren nach Blankenberghe, einem schönen Badeort, der gar nicht so klein ist und der mir weit besser gefällt als Ostende und Westende.Am schönen Strand entlang zieht sich eine hübsche Promenade. Riesige Hotels gibt es hier auch, die aber nicht so kitschig gebaut sind wie die in Ostende. In der ganzen stadt reiht sich Lokal an Lokal. In den letzten Tagen sind auch Bomben auf Blankenberghe gefallen. Großer Schaden ist aber nicht entstanden. Wir werden in dem gewaltigen Hotel „Palais du Compte Jean“ einquartiert, das 8 Stockwerke hoch ist. Ich beziehe mit dem Sonderführer eine abgeschlossene Wohnung im 1. Stock. Jeder hat ein nettes Schlafzimmer, und außerdem stehen uns 2 Wohnzimmer zur Verfügung. Nach der Seeseite hin haben wir einen großen Balkon.
An Nachmittag beginnt der neue Lehrgang. Abends erscheinen englische Flieger. Wir gehen trotzdem ins Bett, obgleich eine wüste Knallerei beginnt, die stundenlang anhält. Es fallen auch Bomben. Anscheinend suchen die Tommies den Flugplatz.
Anmerkung:
Das "Unternehmen Seelöwe" wurde am 17.September unbefristet verschoben. "Als letzten Versuch, mit England ohne eine Invasion des Landes zum Frieden zu kommen, begann Hitler Anfang September 1940 geheime Verhandlungen mit England, die er über Zwischenträger in Schweden führte. Sie endeten am 19. September 1940 in einer geheimen offiziellen Stellungnahme der britischen Regierung mit für Hitler unannehmbaren Bedingungen (Räumung der von Deutschland besetzten Länder)."
(Quelle: Wikipedia)
A pretty promenade stretches along the beautiful beach. There are also huge hotels here, but their style is not as kitschy as in Ostend. Throughout the whole town there is bar after bar. In the last few days bombs have fallen on Blankenberge too. But not much damage has been caused. We are given quarters in the vast "Palais du Compte Jean" hotel, which is 8 storeys high. I move into a self-contained apartment on the 1st floor with the specialist officer. Each of us has a nice bedroom and we also have the use of two sitting-rooms. On the seaward side we have a large balcony.
The new course begins in the afternoon. In the evening English planes appear. Despite them we go to bed, although wild banging begins, which continues for hours. Bombs fall too. Apparently the Tommies are trying to hit the airfield.
Remark:
"Operation Sealion" (the invasion of Britain) was postponed indefinitely on the 17th of September.
"As a last attempt to make peace with 'England' without invading the country, Hitler started secret negotiations with 'England' at the beginning of September, which were conducted via intermediaries in Sweden. They came to an end on the 19th of September 1940 with a confidential official statement by the British government which included conditions which Hitler could not accept (evacuation of countries occupied by Germany." (Source Wikipedia). translator's italics
translator's note: Please note that many German sources use "England/English" to mean "Britain/British". This is a common error, which unfortunately continues to this day.
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Dienstag, 17. September 2013
17. September 1940
Um 10 Uhr verlassen wir Terneuzen mit dem Auto. Wir fahren über Sas van Gent, Gent, Eecloo, Maldegem nach Brügge. Hierquartieren wir uns wieder im Hotel „St. Hubert“ ein. In der Nacht erscheinen englische Flieger. Um ½ 2 Uhr fällt eine schwere Bombe nicht weit von uns entfernt in der Nähe des Bahnhofs nieder. Weitere Bomben folgen. Der Tommy kommt jetzt jede Nacht und bombardiert alle möglichen Orte. In Ostende hat es bei unserem Regiment 16 tote und viele Verwundete gegeben.
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Montag, 16. September 2013
16. September 1940
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Sonntag, 15. September 2013
15. September 1940
Auf Stroh haben wir ganz wundervoll in den Kasematten geschlafen bis ½ 5 Uhr morgens. Dann gehen wir ins Hotel zurück und schlafen weiter hier. Es war ein fürchterliches Geballer in der Nacht. Heute ist wieder Sonntag. So ruhig der Tag verläuft, so bös geht es wieder in der Nacht zu. Von ½ 12 – ½ 3 Uhr sind unaufhörlich englische Flieger über uns. Leuchtkugeln erhellen den Himmel, die Flak feuert wie toll, und weiter weg fallen die Bomben zur Erde.
Today is Sunday again. However calmly the day goes by, the night is again a terrible experience. English planes are above us constantly from 11.30 until 2.30. Flares light up the sky, the flak fires like mad, and bombs land at a distance.
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