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In Mori (Stockelsdorf) bei Lübeck aufgewachsen, habe ich bereits von 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg im Füsilierregiment "Königin" Nr. 86 teilgenommen. Im August 1939 wurde ich als Veteran in die Wehrmacht eingezogen. In diesem Blog veröffentliche ich mein Kriegstagebuch.

Dienstag, 20. Dezember 2011

20. Dezember 1918


Morgens rücken wir der Abteilung nach über Elgershausen nach Kassel. Vor dem Schloß Wilhelmshöhe findet ein Vorbeimarsch unserer Division vor Hindenburg statt.
Zweifelhafte Elemente in Marineuniform versuchen, störend einzugreifen, doch vergebens. Kassel ist eine sehr schöne Stadt. Malerisch liegt das Schloß Wilhelmshöhe, zu dem terrassenartig breite Stufen hinaufführen. Es ist sehr hoch im Habichtswald gelegen, und der Herkules ist schon von sehr weitem zu sehen. Nach Beendigung des militärischen Schauspiels marschieren wir weiter über Sandershausen, Landwehrhagen, Lutterberg nach Hann. Münden. Hier werden wir alle in Einzelquartieren untergebracht, mit denen im allgemeinen jeder zufrieden ist. Ich komme zu der Familie Wilhelm Ludwig, Vogelsang 1093.


Bei meinen Quartiersleuten, einem alleinstehenden älteren Ehepaar (der Mann arbeitet als Schustergeselle in der Stadt) habe ich es sehr gut. Mit dem Neffen schlafe ich in einer Stube. Ich habe ein schönes Bett für mich, nehme sämtliche Mahlzeiten bei meinen Gastgebern ein und brauche mir kein essen von unserer Feldküche zu holen. Sogar ein Klavier steht mir zur freien Benutzung zur Verfügung. Oft Spiele ich mit dem Neffen zusammen, er Klavier und ich Geige. Herr und Frau Ludwig tun alles Mögliche für mich. Hann. Münden ist sehr schön am Zusammenfluß von Fulda und Werra gelegen.
Am Zusammenfluß steht der Weserstein mit der bekannten denkwürdigen Inschrift. Die Stadt hat ihr mittelalterliches Gepräge gut bewahrt. Sie ist nicht gerade groß; aber man fühlt sich heimisch in ihren Mauern. Einen prächtigen Anblick bieten die vielen Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter.
Die Umgebung der Stadt mit den vielen bewaldeten Höhen ist sehr reizend. Zusammen mit zwei Kameraden werde ich bestimmt, auf dem Postamt Dienst zu machen und dort den Postmädels, den Telephonistinnen und Telegraphistinnen bei ihrer anstrengenden Arbeit zu helfen. Die Mädels sind über diese Mithilfe natürlich sehr erfreut und nehmen die Dienste von Rudi, Bubi und Didi gerne an.
Wir werden in alle Einzelheiten eingeweiht, sitzen mit an den Klappenschränken, geben Telegramme durch, nehmen Ferngespräche auf, tragenTelegramm- und Fernsprechgebühren ein, usw. Ich nehme sogar Morsetelegramme auf. Eigentlich sollen wir nur Nachtdienst verrichten, wir sind aber auch meistens am Tage da. Ein Kamerad von mir wohnt im 1. Stock desselben Hauses im Vogelsang, bei der Familie Brinck, ebenfalls sehr netten Leuten. Mit Herrn Brinck, einem Bahnbeamten, gehen wir zuweilen nachmittags oder abends aus. Er zeigt uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt; mit ihm gehen wir auch auf die Tillyschanze.



  In the morning we follow the detachment via Elgershausen to Kassel. At the Castle Wilhelmshöhe our division parades in front of Hindenburg.
Dubious elements in naval uniforms try to disturb the parade, but to no avail. Kassel is a very beautiful town. Wide steps lead up the terraces to the picturesquely situated castle. It is located high up in the Habicht forest, and the Herkules monument can be seen in the far distance. After the military spectacle has ended, we march on to Hannoversch Münden via Sandershausen, Landwehrhagen and Lutterberg. Here, we get billeted into single quarters, which in general accomodate everyone well. I get assigned to family Wilhelm Ludwig, Vogelsang 1093.

I have a good life at my hosts, an older married couple (the husband works as a shoemaker in the town). I share a bedroom with the nephew. I have a nice bed for me alone, have all meals together with my hosts and not need to pick up food at our field canteen. Even a piano is available to my free use. Often I play together with the nephew, he plays the piano and I play the violin. Mr. and Mrs. Ludwig care for me very well. Hannoversch Münden is beautifully situated at the river junction of Fulda and Werra.
At the junction, there is the Weserstein [note: Stone of Weser] with the well-known inscription. The town has kept its medieval image well. It is not big; but feels at home within its walls. All the medieval frame houses show a magnificent sight.
The surroundings of the town with its hills and forests are very lovely. Togehter with two comrades I get ordered to do service in the post office and to support the telephone and telegraph girls with their hard work. The girls are happy about the help and gladly do accept the support of Rudi, Bubi and Didi. We get introduced into all the details, sit at the phone cupboards, tranfser telegrams, pick up long distance calls, register fees for telegrams and phone calls, etc. I even receive morse telegrams.
Actually, we only were to do the nightly post service, but often we are also here at daytime. One of my comrades is accomodated in the first floor of the same house in Vogelsang, at the Brink, famliy, who are also very nice persons. Sometimes, we join Mr. Brink, a former railway employee, in the afternoons or evenings. He shows the town's sights to us; we also accompany him to the Tillyschanze.

FRA IT

Montag, 19. Dezember 2011

... "ein richtiggehendes Judendorf"

Am 19.12.1918 erwähnt Dieter zum zweiten mal, auf jüdisches Leben getroffen zu sein. Ist seine Beschreibung in Wilna (1.11.1917) ablehnend und negativ, so ist er jetzt in Hoof vermeindlich positiv, indem er die "auffallend hübschen Mädchen, [...] die alle große Lust zum Tanzen haben" erwähnt.
"Eine hübschen Rebekka" nutzt die Damenwahl und hat das Privileg, Dieters erste Tanzpartnerin im Leben gewesen zu sein.

Eine Recherche im Internet ergab Erschreckendes in Hinblick auf das weitere Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Hoof.

Unter http://www.alemannia-judaica.de/hoof_synagoge.htm findet sich eine ausführliche Beschreibung des Judentums in Hoof:

Demnach lebten 1933 noch etwa 120 jüdische Personen am Ort. In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen, beziehungsweise ausgewandert (u.a. in die USA, Argentinien und in die Niederlande). Die Israelitische Volksschule wurde Anfang 1934 aufgelöst; gleichzeitig trat Lehrer Menko Schirling in den Ruhestand (gestorben 1936 und als einer der letzten im jüdischen Friedhof beigesetzt).

Von den in Hoof geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"):
Meta Minna Bachrach geb. Spier (1895), Mathilde Benedik geb. Heiser (1876), Bertha Benedik geb. Heiser(1885), Dina Blumenfeld geb. Heiser (1888), Franziska Bondi geb. Harsir (1899), Rebecka Cohen geb. Wallach (1880), Regina Eichenwald geb. Goldschmidt (1871), Felix J. Goldschmidt (1880), Johanna Goldschmidt geb. Rosenbach (1888), Siegbert Goldschmidt (1910), Siegmund Goldschmidt (1899), Julie Groß geb. Kaiser (1883), Berthold Gumpert (1902), Gustav Gumpert (1864), Irma Gumpert geb. Goldschmidt (1914), Josef Gumpert (1873), Meinhard Gumpert (1908), Moritz Gumpert (1902), Joseph Hattenbach (1877), Siegfried Hattenbach (1879), Louis Heiser (1882), Siegbert Heiser (1912), Theodor Heiser (1879), Dina Herz geb. Rosenbach (1880), Josef Kaiser (1869), Leo Kaiser (1909), Emma Kaschmann geb. Speier (1896), Johanna Levy geb. Gumpert (1878), Paula Lilienthal geb. Kaiser (1901), Selma Löb geb. Gumpert (1884), Emma Oberdorff geb. Mondschein (1861), Elfriede Petrakowski (1922), Jettchen Petrakowski geb. Rosenbach (1891), Feist Rosenbach (1856), Gusta Rosenbach (1890), Jettchen (Jetty) Rosenbach (1859), Lina Rosenbach geb. Rosenbach (1892), Max Rosenbach (1885), Toni Rosenbach (1889), Erna Rosenbaum geb. Wertheim (1907), Berta Rothschild geb. Hattenbach (1886), Agathe Schirling (1911), Brunhilde Speier (1922), Liselotte Speier (1924), Max Speier (1897), Olga Speier geb. Wertheim (1900), Selma Speier geb. Gumbert (1893), Simon Speier (1888), Hermine Stahl geb. Gumbert (1872), Jettchen Stern geb. Goldschmidt (1877), Gerda Wallach geb. Gumpert (1900), David Wertheim (1930), Johanna (Hanna) Wertheim geb. Kaiser (1905), Joseph Heinz Wertheim (1931), Ludwig Wertheim (1937), Ruth Wertheim (1935), Sally Wertheim (1933), Lina Westheimer geb. Rosenbach (1882).    
 
Aus Breitenbach sind umgekommen: Ida Biermann geb. Levi (1912), Betty Felsenthal geb. Kugelmann (1875), Frieda Felsenthal geb. Kugelmann (1879), Isaak Heiser (1868), Isidor (Isaak) Heiser (1884), Ilse Jacob (1923), Sara Kaiser geb. Heiser (1880), Selma Katz geb. Levi (1888), Jenny Levi geb. Wertheim (1897), Settchen Löwenstern geb. Japhet (1850), Hans Louis Reuter (1883), Friedel Roth (1913), Meta Martha Stern geb. Heiser (1880), Herbert Wertheim (1912), Hermann Wertheim (1872), Hilda Wolff geb. Heiser (1876).     
Hinweis: die Liste zu Breitenbach kann Fehler enthalten, da es ständig zu Verwechslungen mit Breitenbach am Herzberg kommt.
 
"... a real Jew's village"

On
December 19th, 1918, Dieter mentions for the second time to have met jews. While his descriptions in Wilna  (Nov 1st, 1917), is rather negative and rejecting, in Hoof now his opinion is positive, mentioning the "many beautiful girls who all are eager to dance".
"A lovely Rebekka" takes the chance of the ladies' choice and has the priviledge to be the first dancing partner in Dieter's life.

An internet research reveals terrifying facts concerning the fate of the jewish citicens of Hoof.

At
http://www.alemannia-judaica.de/hoof_synagoge.htm, a detailed description of jewish life in Hoof can be found.

According to it, 1933 120 jewish persons lived in the village. Throughout the following years, due to the increasing reprisals a portion of the jewish community members left or emigrated (e.g. to the USA, Agentine or Netherlands). The jewish elementary school was closed beginning of 1934; the same time teacher Menko Schirling retired (he died in 1936 and was one of the last persons to be buried on the jewish cementary).

Of all jewish persons that were born in Hoof or have lived there for a significant length of time, the following died throughout the time of the National Socialist Tyranny (the list was received from
Yad Vashem, Jerusalem and from the Bundesarchiv/National Archive, Memorial Book - Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945):
Meta Minna Bachrach née Spier (1895), Mathilde Benedik née Heiser (1876), Bertha Benedik née Heiser(1885), Dina Blumenfeld née Heiser (1888), Franziska Bondi née Harsir (1899), Rebecka Cohen née Wallach (1880), Regina Eichenwald née Goldschmidt (1871), Felix J. Goldschmidt (1880), Johanna Goldschmidt née Rosenbach (1888), Siegbert Goldschmidt (1910), Siegmund Goldschmidt (1899), Julie Groß née Kaiser (1883), Berthold Gumpert (1902), Gustav Gumpert (1864), Irma Gumpert née Goldschmidt (1914), Josef Gumpert (1873), Meinhard Gumpert (1908), Moritz Gumpert (1902), Joseph Hattenbach (1877), Siegfried Hattenbach (1879), Louis Heiser (1882), Siegbert Heiser (1912), Theodor Heiser (1879), Dina Herz née Rosenbach (1880), Josef Kaiser (1869), Leo Kaiser (1909), Emma Kaschmann née Speier (1896), Johanna Levy née Gumpert (1878), Paula Lilienthal née Kaiser (1901), Selma Löb née Gumpert (1884), Emma Oberdorff née Mondschein (1861), Elfriede Petrakowski (1922), Jettchen Petrakowski née Rosenbach (1891), Feist Rosenbach (1856), Gusta Rosenbach (1890), Jettchen (Jetty) Rosenbach (1859), Lina Rosenbach née Rosenbach (1892), Max Rosenbach (1885), Toni Rosenbach (1889), Erna Rosenbaum née Wertheim (1907), Berta Rothschild née Hattenbach (1886), Agathe Schirling (1911), Brunhilde Speier (1922), Liselotte Speier (1924), Max Speier (1897), Olga Speier née Wertheim (1900), Selma Speier née Gumbert (1893), Simon Speier (1888), Hermine Stahl née Gumbert (1872), Jettchen Stern née Goldschmidt (1877), Gerda Wallach née Gumpert (1900), David Wertheim (1930), Johanna (Hanna) Wertheim née Kaiser (1905), Joseph Heinz Wertheim (1931), Ludwig Wertheim (1937), Ruth Wertheim (1935), Sally Wertheim (1933), Lina Westheimer née Rosenbach (1882).

Victims born in Breitenbach were: Ida Biermann née Levi (1912), Betty Felsenthal née Kugelmann (1875), Frieda Felsenthal née Kugelmann (1879), Isaak Heiser (1868), Isidor (Isaak) Heiser (1884), Ilse Jacob (1923), Sara Kaiser née Heiser (1880), Selma Katz née Levi (1888), Jenny Levi née Wertheim (1897), Settchen Löwenstern née Japhet (1850), Hans Louis Reuter (1883), Friedel Roth (1913), Meta Martha Stern née Heiser (1880), Herbert Wertheim (1912), Hermann Wertheim (1872), Hilda Wolff née Heiser (1876).
Note: The Breitenbach list might contain mistakes, since it sometimes get confused with Breitenbach am Herzberg.


FRA IT

Sonntag, 18. Dezember 2011

18. Dezember 1918, 19. Dezember 1918

2 Ruhetage. Mit meinem Quartier bin ich sehr zufrieden. Ich habe hier volle und gute Verpflegung.
Hoof ist ein richtiggehendes Judendorf, wie es deren viele in Hessen gibt. Auffallend sind die vielen hübschen Mädchen, die alle große Lust zum Tanzen haben. An beiden Abenden veranstaltet unsere Einheit ein Tanzvergnügen im Wirtshaus. Hier betrete ich zum erstenmal in meinem Leben einen Tanzboden, noch dazu gegen meinen Willen. Eine hübsche Rebekka, die ich schon vorher kennengelernt hatte, weiß mich bei Damenwahl in dem bunten Gedränge zu erhaschen und auf den Tanzboden zu ziehen. So musste ich doch tanzen! Aber ein Bär hätte bestimmt besser getanzt. Sonst gefällt es uns im Dorf ausgezeichnet. Wir haben eine gute Station, auf der wir uns den Dienst umgehen lassen. Wenn kein Betrieb ist, unterhalten wir uns telefonisch mit den Postmädeln in den Nachbarorten.
 
Two days of rest. I am very satisfied with my accomodation. I have complete and good provisions here.
Hoof is a real Jews village, like so many others here in the Hessen area. Noticably are the many beautiful girls who all are earger to dance. Both evenings, our unit invites to a dancing evening at the local inn. Here, I set foot on the dancing floor for the first time in my life, and this even against my will. A lovely Rebekka, who I aleady got to know before, managed to catch me at the ladies' choice and drag me to the dancing floor. So I finally had to dance! But even a bear surely would have done better. Apart from that, we like the village a lot. We have set up our post, for which we do the service in turns. When there is no service, we talk to the post-girls [note: young girls working for the post service] in the surrounding villages via telephone.


FRA IT
 

Samstag, 17. Dezember 2011

17. Dezember 1918

Mit dem Vorkommando rücken wir ab über Elberberg, Merxhausen, Sand, Breitenbach nach Hoof.
Ich komme zu einer Bäckersfrau ins Quartier und habe es hier sehr gut.

 
With the advance guard we move off via Elberberg, Merxhausen, Sand, breitenbach to Hoof.
I take quarters at a baker's wife and get cared for very well.



FRA IT

Freitag, 16. Dezember 2011

16. Dezember 1918

Als Nachkommando rücken wir der Abteilung nach über Netze, Naumburg, Elben nach Altendorf. Hier kommen wir zu einer Bauersfrau in ein gutes Quartier und erhalten eine sehr gute Bewirtung.
 
We follow the detachment as the rear guard via NEtze, Naumburg, Elben to Altendorf. Here we get accomodated at a farmer's wife and receive a very good hospitality. 

FRA IT

Donnerstag, 15. Dezember 2011

15. Dezember 1918

Es ist Ruhetag. Wir genießen den schönen Blick vom Schloß auf das Edertal, den See und die Talsperre.
 
It is a rest day. We enjoy the beautiful views from the castle down over the valley, the lake and the large dam.

FRA IT

Mittwoch, 14. Dezember 2011

14. Dezember 1918

Wir rücken mit dem Vorkommando ab über Vöhl und Basdorf und marschieren an der ganzen Edertalsperre entlang. Die Landschaft ist einzigartig und wir genießen den wunderbaren Blick auf den Edersee. Er faßt 202,4 Millionen cbm [Kubikmeter] Wasser. Die Ruine einer Kirche schaut aus dem See heraus. Rings um die Talsperre erstrecken sich waldige Höhen. Vor uns liegt die Sperrenmauer, die über 37m hoch ist und eine gewaltige Dicke hat. Hinter der Mauer sind die Maschinenhäuser, die Waldeck und die gesamte Umgegend mit elektrischem Strom versorgen. 1913 wurde die Sperrmauer vollendet. Wir kommen durch den kleinen Ort Waldeck und gehen dann mit unserem Trupp auf Schloß Waldeck hinauf. Hier richten wir in einem großen Sale unsere Station ein. Schloß Waldeck ist ein schöne alte Burg, die zu besichtigen sich wirklich lohnt. Der Ausblick vom Schloß ist herrlich. Man sieht über den ganzen Edersee und erblickt malerische Höhen und schmucke Dörfchen. In das im Schloß ausliegende Fremdenbuch haben wir uns natürlich eintragen müssen.
Unser Quartier haben wir im Ort.

 
We depart together with the advance guard via Vöhl and Basdorf and march all along the Eder lake. The landscape is absolutely unique and we enjoy the wonderful views over the lake. It holds 202,4 million cubic metres of water. The ruins of a church rise above the water. Hills and forests are rolling all around the Eder lake. In front of us we see the wall of the dam, which is more than 37 metres high and has an enormous thickness. Behind the wall are the electric generators that provide electricity to Waldeck and the surrounding area. The dam has been completed in 1913. Our platoon passes through the little village of Waldeck and then climbs up to the castle Waldeck (Schloß Waldeck). Here, we set up our post in a large hall. Castle Waldeck is a beautiful old fortress, which is well worth paying a visit to. The view from the castle is wonderful. One can see the whole lake Eder and sees picturesque hills and neat little villages. Of course we had to sign the castle's guest book.
We are accomodated in the village.


FRA IT