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In Mori (Stockelsdorf) bei Lübeck aufgewachsen, habe ich bereits von 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg im Füsilierregiment "Königin" Nr. 86 teilgenommen. Im August 1939 wurde ich als Veteran in die Wehrmacht eingezogen. In diesem Blog veröffentliche ich mein Kriegstagebuch.

Sonntag, 23. Juni 2013

23. Juni 1940

Sonntag! Sehr heißes Wetter! Nachmittags heißt es plötzlich: „Fertig machen zum Abmarsch!“ Um 615 Uhr rücken wir als Vorauskommando ab über Aveluy, Bouzincourt, Hédeanville, Forceville, Acheux, Louvencourt, Vauchelles, Sarton, Amplier, Authieule, Doullers, Bouquemaison, Frévent, Nuncq, Herlin-le See, St. Pol nach Ramecourt. Während  der langen Fahrt kommen wir durch eine sehr hügelige Landschaft, die vom Kriege gänzlich unberührt ist. Nichts ist zerschossen. In Ramecourt beginnt sofort das Quartiermachen. Es wir sehr spät dabei. Ich schlafe in einem tadellosen Bett. Man spricht davon, daß unsere Division bald abgelöst werden soll. Ob die Kampfhandlungen in Frankreich nun endgültig vorbei sind, wissen wir nicht. Wir warten auf bestimmte Nachrichten.

[Karte]
 
Sunday! Very hot weather! In the afternoon we get the sudden order "Prepare for departure!" At 6.15 we set off as advance guard through Aveluy, Bouzincourt, Hédeanville, Forceville, Acheux, Louvencourt, Vauchelles, Sarton, Amplier, Authieule, Doullers, Bouquemaison, Frévent, Nuncq, Herlin-le See, St. Pol to Ramecourt. During the long journey we go through a very hilly landscape, which is completely untouched by the war. Nothing has been hit. In Ramecourt we start immediately with billeting. It takes us until late. I sleep in an immaculate bed. There is talk that our division will soon be dissolved. Whether hostilities in France are now finally over we don't know. We wait for precise news.



FRA IT

Samstag, 22. Juni 2013

Waffenstillstand

 


















Cease-fire with France

Hope gives happiness to man,
His joy returns where it began.
But if it takes him unawares, he
gets, to top it all, quite crazy



FRA IT

22. Juni 1940

Mittags gehe ich durchs Dorf, um die Personalangeben der Zivilbevölkerung zu erfassen. Noch ein besonderes Ereignis vom Vortage ist zu verzeichnen: Unsern spieß hat man urplötzlich in die Heimat befördert. Die näheren Umstände sind nicht bekannt; wir denken uns aber unser Teil. Alle sind froh, daß er weg ist. Wir hatten monatelang unsere Plage mit ihm. Daß er die Weltkriegsteilnehmer dauernd madig machte und sie beleidigte, werden wir ihm nie vergessen.
 
At mid-day I go through the village in order to collect the personal details of the civilian population. Yet another special event from yesterday must be documented: out of the blue our regimental sergeant major has been ordered home. We know nothing of the details, but we have our own thoughts. We are all glad that he has gone. He was a menace for months. We will never forget that he constantly belittled the Great War veterans and insulted them.



FRA IT

Freitag, 21. Juni 2013

Veteranen auf der Vimyhöhe, Propaganda

Auch der deutschen Propaganda entging nicht, dass ehemalige Soldaten des 1.Weltkrieges an die alten Schlachtfelder zurückkehrten.
Hier ein Beispiel vom 28.07.1940, das Dieters kritische Einstellung bzgl. der "Vermarktung" der Stätte ebenfalls thematisiert:


1940 in Frankreich auf der Vimy-Höhe: Mit deutschem Heldenblut getränkte Erde.



Die Stätten der schweren Stellungskämpfe im Weltkrieg sind in diesen Tagen oft das Ziel deutscher Soldaten. Besonders bei den älteren von ihnen ruft der Aufenthalt an diesen von deutschem Heldenblut getränkten Stätten zahlreiche Erinnerungen an das Fronterlebnis des Weltkrieges wach. - Bekanntlich hatten sich die Franzosen nicht gescheut, die deutschen und alliierten Stellungen aus dem Jahre 1917 auf der Vimy-Höhe zu einer Sehenswürdigkeit der Fremdenindustrie zu machen.

(L 5714) - PK van der Becke - Scherl, AV 60049, "Fr" OKW


Veterans on the Vimy Ridge, propaganda picture
Neither did German propaganda miss the fact that former 1st World War soldiers returned to the old battlefields.
Here is an example from 28.07.1940, which picks up the theme of Dieter's critical attitude to the "marketing" of the sites.


1940 in France on the Vimy Ridge; soil soaked in the blood of German heroes

The sites of the difficult static battles of the Great War are often nowadays the destination of German soldiers. Particularly for the older ones among them, their stay at these sites soaked in the blood of German heroes awakes countless memories of experiences at the front in the Great War. It is well-known that the French had no qualms about turning the German and Allied positions of 1917 on the Vimy Ridge into a tourist attraction.


FRA IT

21. Juni 1940

Ein großartiger Tag! Morgens ½ 8 Uhr fahren wir mit einigen Kameraden mit einem P.K.W. und einem L.K.W. nach Arras. Wir haben dort verschiedene Aufträge zu erledigen. Ich sitze mit Stampfer und Hahn im Personenwagen. Die Fahrt geht durch altes Kampfgelände zunächst über Beaumont-Hamel, Miraumont, Achiet-le Petit, Puisieux nach dem viel umkämpften Arras. Hier haben Bomben und Granaten fürchterlich gewütet. Am schlimmsten sind die Zerstörungen beim  Bahnhof. Nach aussage der Zivilbevölkerung wurden 300 Zivilisten getötet und ungefähr 1000 verwundet. Auf unserem Rundgang durch die Stadt treffen wir viele Deutsche oder ehemalige Deutsche aus Lothringen, aus dem Rheinland und Westfalen, die auf dem Rückweg zur Heimat sind. Man kann den ganzen Tag deutsch sprechen. Alle schimpfen auf die Franzosen, die sie belogen und betrogen haben. Uns scheint, daß unter all diesen Deutschsprechenden die meisten ehemaligen Emigranten sind, die jetzt ihr deutsches Herz wiederentdeckt haben. Gegen 7 Uhr abends fahren wir mit unseren Autos aus Arras fort. Wir fahren zu den Schlachtfeldern des Weltkrieges. 
Unser Weg führt uns über St. Cathérine nach dem großen deutschen Kriegsfriedhof La Targette. Hier liegen angeblich 48000 Deutsche begraben. Unendlich ist die Zahl der dunklen Holzkreuze. Tagelang könnte man mit dem Lesen der Namen der Gefallenen zubringen. Trotzdem macht die Gesamtanlage einen gewaltigen Eindruck, und die Gräber sind in gutem Zustand. Blumen blühen auf dem weißen Kalkboden. Mir fällt die große Zahl von Bayern auf, die hier beigesetzt sind. Auf jedem Kreuz sind immer gleichzeitig 2 Namen verzeichnet, einer auf der Vorder-, der andere auf der Rückseite. Wir fahren  weiter auf die alles beherrschende Lorettohöhe, von der man einen wunderschönen Ausblick nach allen Seiten, ganz besonders nach Osten auf die in der Ebene liegende Stadt Lens mit ihren zahlreichen Kohlehalden hat. Auf der Höhe besuchen wir zunächst das gewaltige Denkmal, das in Form eines Leuchtturmes gebaut ist und auch eine Scheinwerferanlage in der Turmspitze besitzt. An der Vorderseite des Turmes liest man die Worte: „ A Nos Glorieux Morts Des Champs de Bataille de l´Artois et des Flandres”.
[KARTE]

Hinter dem Turm erstrecken sich zahlreiche Gräberreihen. Dann besuchen wir die Kapelle Notre Dame der Lorette, die in kurzer Entfernung neben dem Denkmal steht. Eine wundersame, gewaltige Stimmung geht vom Innern des Raumes aus, der ganz wunderschön ausgemalt und mit Mosaikwerken versehen ist. Eine feierliche Ruhe beherrscht den Raum. Der jetzige Krieg ist nicht ganz spurlos an der Kapelle vorübergegangen. Eine Granate hat eine Seitenwand des Gebäudes getroffen, aber nur ein ganz kleines Loch gerissen. Sonst ist drinnen und draußen nichts beschädigt. In einiger Entfernung von der Kapelle liegen mehrere zerschossene feindliche Tanks. Am Fuß der Lorettohöhe liegt das damals viel genannte Dorf Souchez, in dem auch jetzt wieder mehrere Häuser zerstört sind. Weiter nach Süden ragen die gewaltigen Ruinen der Kirche von St. Éloi empor. Auf derselben Straße geht es zurück, und dann biegen wir ab zur Vimy-Höhe, kommen durch das zerschossene Dorf Neuville-St.Vaast, nachdem wir an der Hauptstraße noch 2 Denkmälern unseren Besuch abgestattet haben, die dem Andenken der polnischen und der tschechischen Legion gewidmet sind, die auf Seiten Frankreichs gekämpft haben.
Auf der Vimy-Höhe erhebt sich das imposante Denkmal für 6000 gefallene Kanadier, eine sehr hübsche und saubere Bauausführung. Wieder haben wir einen schönen Blick auf Lens. Ich richte mein Augenmerk jedoch besonders nach Südosten, wo wir in den Orten Gavrelle und Roeux unseren Anteil an der Arrasschlacht Ostern 1917 zu bestreiten hatten. Nach heute verlaufen auf dem Vimyrücken die deutschen und kanadischen Schützengräben, die zu Teil in ein neues, dauerhaftes Gewand gekleidet sind, um die Erinnerung der Nachwelt zu überliefern. Noch stehen verschiedene Bunker und einfache Unterstände, und auch Granaten und militärische Ausrüstungsstücke aus der Zeit des großen Krieges liegen verstreut umher. Ganze, inzwischen wieder aufgeforstete Geländestreifen sind mit Draht umzäunt; vor ihrem Betreten wird durch viele Verbotsschilder gewarnt, da überall noch nicht krepierte Granaten umherliegen. Hier ergoß sich in den Jahren nach dem Weltkrieg eine Völkerwanderung von Engländern und Amerikanern, die hier ihre Souvenirs an den großen Krieg suchten. Eine Bude, in der man Karten und Andenken kaufen konnte, steht auch heute noch auf dem Schlachtfeld. Abends spät kommen wir nach Authuille zurück. Es war ein erlebnisreicher Tag!

 [Karte]
 
A wonderful day! At 7.30a.m. we drive with a few companions by car and lorry to Arras.   We have various jobs to do there. I go by car with Stampfer and Hahn. The journey goes through old battlefields, first past Beaumont-Hamel, Miraumont, Achiet-le Petit, Puisieux to the much fought-over Arras. Here bombs and grenades have done terrible damage. The worst destruction is around the station. According to what the civilian population tell us, 300 civilians were killed and about 1000 wounded. On our tour of the town we meet many Germans or former Germans from Lorraine, the Rhineland and Westfalia, who are on their way home. You could speak German the whole day. All curse the French, who lied to them and betrayed them. It seems to us that among all these German-speakers most are former emigrants who have now rediscovered their German hearts. At about 7pm we drive off again from Arras. We go to the World War  battlefields. 

Our route takes us via St. Cathérine to the large German military cemetery of La Targuette. Here they say that 48000 Germans lie buried. There is an endless number of dark wooden crosses.   You could spend days reading the names of the fallen. Yet the area as a whole makes a powerful impression, and the graves are in good condition. Flowers bloom in the white chalky ground.   What strikes me is the large number of Bavarians who are buried here. On every cross two names are noted, one on the front and the other on the back. We drive on to the Loretto Heights which dominate everything around, and from which you have a wonderful view on all sides, particularly to the east towards the town of Lens, lying in the plain, with its many coal bings. On the heights we first visit the powerful monument, which is built in the shape of a lighthouse, and which also has a searchlight in the top of the tower. On the front of the tower are written the words ” A Nos Glorieux Morts Des Champs de Bataille de l´Artois et des Flandres”
(to our glorious dead of the battlefields of the Artois and Flanders)

Behind the tower there stretch many rows of graves. Then we visit the chapel of Notre Dame de Lorette, which stands a short distance from the monument. A wondrous and powerful atmosphere spreads out from the interior, which is quite beautifully painted and decorated with mosaics. A solemn calm dominates the space. The present war has not quite passed the chapel by without a trace. A grenade hit the side wall of the building, but has created only a small hole. Otherwise there is no damage inside or outside. A short distance from the chapel lie several shell-riddled enemy tanks. At the foot of the Loretto Heights lies the village of Souchez much talked about at the time, in which many houses have once again been destroyed. Further to the south rise up the mighty ruins of the church of St. Éloi.  We head back by the same road, and then take off to Vimy Ridge, and drive through the bullet-riddled village of Neuville-St. Vaast, after completing visits to another 2 memorials on the main road, dedicated to the memory of the Polish and Czech legions who fought on the side of France.

At Vimy ridge the soars up an imposing memorial to 6000 fallen Canadians, a very attractive and neat construction. We have another good view of Lens. But I set my sights particularly to the south-east, where in the towns of Gavelle and Roeux we had to take our share in the fighting in the Battle of Arras at Easter 1917. Today the German and Canadian trenches still run along the Vimy Ridge, partly clothed in a new long-lasting covering in order to perpetuate the memory for generations to come.   Various bunkers and simple shelters are still in place, and the place is also littered with grenades and military weapons from the time of the Great War. Whole strips of land, since re-forested, are surrounded by wire; many signs forbidding entry warns against setting foot in them, since there are unexploded grenades lying around everywhere. In the years following the Great War a wave of immigration took place, with English and Americans looking for souvenirs of the Great War. On the battlefield there is still a stall where you can buy maps and souvenirs. Late in the evening we get back to Authuille. It was a day full of experiences!



FRA IT

Donnerstag, 20. Juni 2013

20. Juni 1940

Mit Unterstützung unseres Quartierswirts und eines 14jährigen Jungen machen wir uns Angeln zurecht, besorgen uns Schnur, Haken, Blei usw. und angeln in einem Teich hinter der Ancre.
 
With help from our billet host and a 14-year old lad we get organised to go fishing, acquire lines, hooks, weights etc and fish in a pond behind the Ancre
FRA IT

Mittwoch, 19. Juni 2013

19. Juni 1940

8 Uhr Abrücken der Kompanie von Sérangoillers. Wir fahren als Quartiermacher mit den Autos voraus. Die Fahrt geht über Forenville, Niergnies, Cambrai, Le Petit Fontaine, Fontaine Notre Dame, Anneux, Beugny, Frémicourt, Baupaume, Warlencourt, Le Dars, Poziéres, Thiepval nach Authuille. Wir kommen durch Gelände, das im Weltkrieg völlig zerstört wurde. Alle Dörfer sind wieder aufgebaut worden und zeigen sich in einem ganz anderen Gewand als in den Jahren 1916-18.
Mit deutschem Geld ist alles besser und schöner denn je zuvor neuerstanden. Zahlreich sind die englischen Kriegsfriedhöfe links und rechts der Straße. Schilder mit der Aufschrift „British Cemetery“ treffen wir auf Schritt und Tritt. Das Denkmal des Marschalls Faidherbe in Baupaume war 1917 durch feindliche Artillerie umgelegt worden. Es ist wieder hergestellt worden; aber neue Spuren von Granatsplittern befinden sich an dem schönen weißen Sockel. In Thiepval machten wir halt und besuchten das gewaltige, schon von weitem sichtbare Denkmal, das die Engländer für die im Weltkrieg an der Somme und an der Ancre zu Tausenden gefallenen britischen Soldaten errichtet haben. Es ist en gewaltiges, ziemlich hohes Denkmal, das in Form eines mächtigen Tores gebaut ist und die Namen aller Gefallenen verzeichnet. Unserem Geschmack entspricht es leider nicht. Auf der schmalen Wendeltreppe sind wir auf die obere Plattform geklettert und haben einen Blick auf die umliegenden Orte geworfen, die mir von 1916/17 alle bekannt sind. An dieser Stelle verlief damals die vorderste englische Linie. Miraumont, Irles and Grandcourt, die mir besonders vertraut sind, liegen nur einige Kilometer entfernt. Erinnerungen an die Kämpfe an der Ancre werden in mir wach. In dem Ort Authuille, wo wir anschließend Quartier beziehen, sieht alles ziemlich dreckig aus. In den Wohnungen ist alles drüber und drunter auf den Fußboden geworfen; überall herrscht eine fürchterliche Unordnung. Da die meisten Einwohner noch nicht zurückgekehrt sind, muß erst einmal tüchtig aufgeräumt werden. Schlimm ist es mit den Wasserverhältnissen bestellt. Sehr schön aber ist der untere Teil des Ortes an der Ancre mit einer lieblichen Wiesen- und Parklandschaft. Vom Weltkriege her liegen hier noch viele verrostete Ausbläser verschiedener Kaliber, Stacheldraht, englische Wellblechplatten und anderes mehr umher. Sogar ein englischer Unterstand aus der Weltkriegszeit liegt in unserer Nähe. Wie mir unser Quartierswirt erzählt, haben die Leute der umliegenden Dörfer damals viel Geld mit dem Sammeln von Altmaterial, insbesondere Kupfer und Blei, verdient. Viele sind bei diesem Sammeln aber auch ums Leben gekommen.

 
At 8a.m. the company leaves Sérangoillers. As billeting officers we set off in our cars first.   The journey takes us through Forenville, Niergnies, Cambrai, Le Petit Fontaine, Fontaine Notre Dame, Anneux, Beugny, Frémicourt, Baupaume, Warlencourt, Le Dars, Poziéres, Thiepval to Authuille. We cross areas which were totally destroyed in the (1st) World War. All the villages have been reconstructed and their appearance is quite different to what we saw in the years 1916-18.

Thanks to German money everything has re-arisen better and more attractive than it was before. There are numerous English war cemeteries to right and left of the road. We constantly come across signs with the legend "British Cemetery". The memorial to Marshall Faidherbe in Bapaume was knocked down in 1917 by enemy artillery. It has been set up again; but new traces of grenade shrapnel are to be seen in the lovely white plinth. We halted in Thriepval and visited the powerful monument, visible from far away, which the English constructed to honour the thousands who died in the (1st) World War on the Somme and in the Battle of the Ancre. It is a powerful, pretty tall monument, which is constructed in the shape of a mighty gateway and shows the names of all the dead. Unfortunately it is not to our taste.

We climbed up the narrow turnpike stair to the upper platform and had a view of the surrounding towns, all of which I know from 1916/17. At that time the English front line ran through this point. Miraumont, Irles, and Grandcourt, which I know particularly well, are only a few kilometres away. Memories of the fighting on the Ancre awake in me. In the town of Authuille, where we finally find billets, everything looks pretty mucky. In the houses everything has been thrown in disorder on the floor; a terrible confusion reigns everywhere.  Since most residents have not yet returned, we have a big tidying job to do. The water situation is bad. But our part of the town by the Ancre is attractive, with a pretty meadow- and park-landscape. Left over from the World War there are still many shells of various calibres lying around, barbed wire, English sheets of corrugated iron and much more. There is even an English dugout near us. According to what our host tells me, the people from the surrounding villages earned a lot of money in the past by salvaging materials, particularly copper and lead,  But many also lost their lives because of this collecting.



FRA IT