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Si noti che le date di inserimento nel diario sono in ordine inverso, si parte da quella a fondo pagina. Per andare al primo giorno del diario di Dieter clicca qui!
- Dieter Finzen
- In Mori (Stockelsdorf) bei Lübeck aufgewachsen, habe ich bereits von 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg im Füsilierregiment "Königin" Nr. 86 teilgenommen. Im August 1939 wurde ich als Veteran in die Wehrmacht eingezogen. In diesem Blog veröffentliche ich mein Kriegstagebuch.
Montag, 10. September 2012
10. September 1939
Die Unterbringung im Ort ist nun doch gemütlich geworden. Nachmittags ziehen wir in unsere Quartiere. Ich beziehe bei der Familie Keller ein Zimmer mit Bett im 1.Stock. Die Kameraden schlafen unten im Zimmer auf Stroh. Abends werde ich zum U.v.D. [Unteroffizier vom Dienst] bestimmt. Ich habe Posten im Ort aufzustellen und die Telephonwache zu bestimmen.In den Abendstunden gehe ich von Haus zu Haus verweise die Leute auf das Einrücken des 2.Zuges während der Nacht.
In the evening I go from house to house, informing the people that the 2nd platoon will arrive during the night.
IT
Sonntag, 9. September 2012
9. September 1939
Als Quartiermacher fahre ich morgens 7 Uhr mit einem Schreiber los über Witzerath, Lammersdorf, Rott, von dort zur Dreilägerbachtalsperre zum 3. Zug und dann weiter über Mulartshütte nach Venwegen. Dort schaue ich mich mit Oberl. Braesen und einem Oberltn. der Artillerie vergeblich nach Quartieren um. Der Ort ist mit Truppen vollgestopft. Um ½ 10 Uhr treffe ich mit Hauptm. Sietz zusammen. An Quartier ist nicht zu denken. Es ist ein sehr heißer Tag, und ich habe viel umherfahren müssen. Abends biwakieren wir in einem Obstgarten. Nur wenig geschlafen.
IT
Samstag, 8. September 2012
8. September 1939
Freitag, 7. September 2012
7. September 1939
Auf der Post erkundige ich die Fernsprechanschlüsse in den Orten im Bereich der Züge. Nachmittags fahre ich mit Butt auf dem Rad zum 4. und 2.Zug. Ich soll Befehle vom Hauptmann überbringen.Zunächst fahren wir nach Huppenbroich. Vor Imgenbroich treffen wir Lt. Hansen und Feldw. Wilstermann. Über Monschau fahren wir weiter nach Höfen. Dort melden wir uns bei Lt. Schröder. Im Ort habe ich eine Radpanne. Nach Beseitigung des Schadens fahren wir nach Monschau zurück. Hier trinken wir im Rur-Café (Breuer) Kaffee. Abends kehren wir schachmatt nach Kesternich zurück.
First we head for Huppenbroich. Near Imgenbroich we meet Lieutenant Hansen and Sergeant Wilstermann. We proceed to Höfen via Monschau. There, we report to Lietenant Schröder. In the village, my bicyle has a flat tyre. After fixing the damage, we return to Monschau. Here, we have some coffee in the Rur-Café (Breuer). Completely outworn we return to Kesternich in the evening.
IT
Donnerstag, 6. September 2012
Mittwoch, 5. September 2012
5. September 1939
Um 9 Uhr vormittags erhalte ich vom Hauptfeldwebel den Befehl, mit Butt zum 1. und 4.Zuge zu fahren. Wir schnappen uns jeder ein Rad. Der 1. Zug liegt in Bickerath, direkt in vorderster Linie bei den Bunkern und Höckern, der 4. Zug in Huppenbroich. Dort ist es ganz gemütlich. Unterwegs treffe ich Oberleutnant Müller und Feldw. Behrens, die Kollegen Graap und Theo Fick. Mittags um 1 Uhr sind wir wieder zu Haus.
IT
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